Freitag, 28. Januar 2022 | 20:00 Uhr

Theater: Enigma von Éric-Emmanuel Schmitt

Ein Stück über die geheimnisvollen Variationen der Liebe. Wen lieben wir, wenn wir lieben? Wissen wir jemals, wer der geliebte Mensch ist? Lieben wir ihn wirklich oder lieben wir nur uns selbst, wenn wir mit ihm zusammen sind?

Zwei Männer, Abel Znorko, Literaturnobelpreisträger, Misanthrop und Einsiedler, und Erik Larsen, ein anonymer Journalist, treffen sich auf einer einsamen Insel irgendwo in Norwegen. Während eines vermeintlichen Interviews über Znorkos kürzlich erschienenen Briefroman liefern sich die beiden Fremden ein intellektuelles Duell, bei dem jede Enthüllung durch eine noch überraschendere übertrumpft  wird, während eine dramatische Wendung nach der anderen den Zuschauer bis zum Schluss in Atem hält. In einem Abend voller Enthüllungen und Auslassungen entdecken wir, dass die Leben der beiden Protagonisten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, durch das Schicksal eng miteinander verbunden sind. Zwei gegensätzliche Visionen von Liebe, Treue und Intimität stehen sich gegenüber.

Éric-Emmanuel Schmitt gelingt es in dieser fesselnden Geschichte, einen bewegenden Dialog über Liebe, Nähe und Männlichkeit zu führen. Enigma ist eine intensive Kontemplation über die Natur der Liebe, die den Zuschauer dazu bringen wird, seine eigenen zwischenmenschlichen Beziehungen in einem neuen und überraschenden Licht zu betrachten.

Mit: Sven Menningmann als Abel Znorko und Hendrik Flacke als Erik Larsen, Regie: Esther Barth

Aufführungsrechte: Theaterverlag Desch, Berlin, Übersetzung: Annette und Paul Bäcker, Fotos: François Lallemand

Die Produktion wurde unterstützt vom Fonds „Kultur hält zusammen“, von der Dorit & Alexander Otto-Stiftung und der Hamburgischen Kulturstiftung sowie vom Bezirksamt Hamburg-Mitte.

Eine Produktion des Ensembles EAT.PLAY.LOVE.

€ 15,-/erm. 12,-/Corona-Soli-Preis 20,-