Donnerstag, 24. November 2022 | 20:30 Uhr

Das lyrische Foyer – Vol. III ‚Momente‘

In München geboren und in Hamburg aufgewachsen schreibt Lina Claire Fischer (*1997) mittlerweile aus Berlin über das, was manche Leben nennen. Dabei verbindet sie in ihren Texten Abwesenheit und Anrufbeantworter, Melancholie und Muskelkater, Stillstand und Steuererklärungen.

Der in Hamburg lebende Berliner Schriftsteller Tilmann Schanze (25) schreibt über alles, was ihn oder andere bewegt und trifft mit seinem eigenen Stil den Nerv seiner Generation. Einer seiner Texte wurde mit den treffenden Worten „bisschen wie Salz in der Wunde. Aber irgendwie steh ich drauf,“ beschrieben und das passt. Findet er zumindest.

Linda Rum macht Musik. Lebendig und facettenreich. Die Dynamik ihrer Arbeit wird schon spürbar, wenn sie die Bühne betritt. Die Mischung aus modernem Folk, Pop und Indie präsentiert sich mal ausufernd sphärisch, mal treibend und Beat-fokussiert, dann wieder ganz sanft und authentisch gefühlvoll. Angefangen hat alles am Klavier – klassisch ausgebildet im Kindesalter. Und an diesem Abend geht es auch zurück zu den Anfängen.

Eintritt € 9,-

Karten online bestellen oder reservieren unter karten@kunstklinik.hamburg, 040/780 50 400 und an der Abendkasse

Das lyrische Foyer kommt nahe. Den Menschen hinter den Künstler:innen und den Zuschauer:innen. Es wird ausgetauscht und analysiert, vorgelesen und musiziert. Das lyrische Foyer öffnet: Raum für Vergessenes und Stimmungen. Texte und Musik fließen über und unter die Haut auf der Suche nach individuellen Antworten. Das lyrische Foyer bietet an: Jede:r ist ein:e Künstler:in. Die Tür steht offen, tritt ein! In die Kunstklinik am letzten Donnerstag im Monat. Eigene Gedichte zum Thema des Abends können auf dem Instagram-Kanal @das_lyrische_foyer eingereicht werden. Die Autor:innen der drei besten Texte werden eingeladen, diese im Rahmen des Abends vorzutragen.

Moderation und Konzept: Fritz Sebastian Konka

 

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg-Nord & die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.