Freitag, 8. Mai 2026 bis Freitag, 12. Juni 2026 | Vernissage: Fr. 08.05.2026, 19:00 Uhr

Ausstellung: Termeh Yaghoubi

Die Ausstellung der iranischen Künstlerin Terhmeh Yaghoubi besteht aus mehreren miteinander verbundenen Serien. Sie hinterfragt den Zustand der Identität auf individueller, kollektiver und biologischer Ebene. Dabei wird Identität als als fließende und instabile Struktur verstanden, die ständig einer Neudefinition unterliegt.

Die Arbeit konzentriert sich auf Schwellenmomente. Punkte, an denen feste Ordnungen zu zerfallen beginnen und an denen neue Formen der Wahrnehmung entstehen. In diesem Kontext ist Bedeutung keine feste Größe, sondern ein vorübergehendes Ergebnis fortlaufender Prozesse des Zusammenbruchs und der Rekonstruktion. Transformation wird nicht als linearer Prozess des Fortschritts oder des Niedergangs verstanden, sondern als ein Spannungszustand zwischen Verschwinden und Entstehen; ein Zustand, in dem das „Werden“ kein Weg ist, sondern die grundlegende Logik der zeitgenössischen Existenz.

Termeh Yaghoubi wurde 1989 in Teheran, Iran, geboren. Sie arbeitet und lebt in Hamburg. 2023 nahm sie am „Artist in Residence“-Programm der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) teil.

Besichtigungszeiten für Bilder in Flur und Foyer: i.d.R. Mo – Fr, 11:00 – 18:00. Bilder im Saal können besichtigt werden, wenn dieser frei ist. Dazu könnt ihr gern einen Termin vereinbaren.

Bild: Termeh Yaghoubi