Ausstellungen

Das Kulturhaus präsentiert kontinuierlich Ausstellungen. Beim Eintritt in das Foyer empfängt die Besucher Kunst: Das Spektrum reicht von Malerei über Grafik bis zu Fotografie. Daneben zeigen wir themenbezogene Ausstellungen und geben Gruppen und Vereinen die Gelegenheit, sich darzustellen.

noch bis zum 27. Juli

Luftschutzbunker in der Tarpenbekstraße: Ausstellung 'Via'

Die jungen Künstlerinnen Burcu Yildiz, Heejung Choi, Senghwa Jeong, Yan Yan und Samira Alizadeh kommen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und zeigen mit ihren Werken den Umgang mit ihrem Leben. Dabei verwenden sie verschiedene Medien und Techniken, wie Drucken auf Papier, Glas, Metall, Kunststoff, Stoff, Entwicklung auf Fotopapier und Digitalisieren in Film. Mit diesen Formen von Kunst drücken sie sich in vielen Möglichkeiten aus.

"Das Leben ändert sich immer mit den Umständen durch die Begegnung mit verschiedenen Dingen. Diesen Übergang haben die meisten Designer und Künstler noch nicht vom Lebenssystem auf andere Bereiche übertragen. Der größte Teil von Design und Kunst wird immer als Ergebnis gesehen, ohne sich durch die Umgebung zu verändern. Vielleicht gibt es nur eine temporäre Spur, die durch unsere Erfahrung kontinuierlich interpretiert wird. Dieser Katalysator hilft uns, immer wieder über unser Leben nachzudenken. In dieser Ausstellung „VIA“ bearbeiten wir das Thema mit verschiedenen Medien und Techniken, wie Drucken auf Papier, Glas, Metall, Kunststoff, Stoff, Entwickeln auf Fotopapier und Digitalisieren in Film. So wollen wir den Übergang von der ursprünglichen Zeichnung in verschiedene Formen von Kunst schaffen."

Veranstalterin: Geschichtswerkstatt Eppendorf
Achtung, anderer Ort: Röhrenbunker Tarpenbekstr. 68 Ausstellung geöffnet vom 14. - 27.7., täglich 14:00 - 18:00

Eintritt frei, Spenden erbeten

noch bis zum 9. August

Ausstellungseröffnung: Politische Cartoons im Exil - Karikaturen und Zeichnungen von Fares Garabet

Fares Garabet wurde in Damaskus (Syrien) geboren. Er studierte in Damaskus, Rom und Kairo. Seine MA und seinen PhD machte er zu Themen der Animation. Sein Spezialgebiet sind Cartoons in arabischer Sprache. Dazu hat er mehrere Veröffentlichungen publiziert und zahlreiche Kunstpreise erhalten. Unter anderem wurde er 2005 vom »Government of Dubai Media Office« zum besten Karikaturisten der arabischen Welt gekürt.

Garabet zeichnete in Syrien vorwiegend für die Zeitungen Al Wataniah und Al Raya in Quatar. 2007 war Fares Garabet Repräsentant bei UNICEFs "Draw Attention". Seit 1986 ver-öffentlicht Garabet in arabischen & internationalen Zeitungen. König Abdullah der II. (Jordanien) Preisträger seit 2012.

Daneben malt er Aktbilder und Landschaften. Er war an Ausstellungen in Syrien, Ägypten, Frankreich, Kuba, Kroatien, Japan, inderTürkei und im Iran beteiligt. Seit 1993 war er Professor und seit 2013 Dekan der Fakultät für Grafik und Innenarchitektur an der Internationalen Universität Damaskus.

Wegen des Krieges und nachdem Garabets kritische Karikaturen über das syrische Regime und die Kriege im Nahen Osten nicht mehr gedruckt wurden, wagte er die Flucht nach Deutschland und lebt mit Frau, Tochter und Sohn in Dresden. Mittlerweile ist sein Aufenthaltsstatus anerkannt und er hat seine Zeichnungen veröffentlicht momentan auf der Website des US-amerikanischen Karikaturisten Daryl Cagle und auch in der Süddeutschen Zeitung.

Seine Werke waren 2018 in der Ausstellung „NAHNU – Kunst auf der Flucht“ in der Städtischen Galerie Dresden zu sehen, außerdem in Heidelberg, bei den „Freunden der arabischen Kultur“ in Zusammenarbeit mit 3ALOG. Die Körber Stiftung in Hamburg lud ihn 2017 zusammen mit dem renommierten Zeichner der Süddeutschen Zeitung Dieter Hanitzsch zu einer Veranstaltung ein im Rahmen der Reihe 'Stimmen der Freiheit' anlässlich des dritten Jahrestages des Anschlags auf Charlie Hebdo. Beide unterhielten sich über die Rolle der politischen Karikatur als journalistisches Ausdrucksmittel. 2019 stellte Fares Garabet in der Europia Galerie in Paris aus.

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 09.08.2019

Eintritt frei

Anlässlich einer Ausstellung des Künstlers und Cartoonisten Fares Garabet im Heidelberger Verein der "Freunde für arabische Kultur" hat der SWR ein Video mit dem Künstler gedreht, der ab dem 6. Juni 2019 bei uns in der Kunstklinik ausstellt. Das Video können Sie sehen, wenn sie hier klicken.

Donnerstag 15. August, 20:00

Ausstellungseröffnung: Spontan und skizzenhaft - Bilder von Suse Stellmach

Suse Stellmach zeigt einen Querschnitt ihrer Arbeiten der letzten Jahre. Ihre Bilder greifen Themen auf, deren Aussagekraft sie interessiert und berührt haben. Durch die meist mit einem kräftigen Pinselduktus aufgetragenen Farben wirken die Bilder und Zeichnungen spontan und skizzenhaft gemalt. Suse Stellmach lebt und arbeitet in Hamburg und ist Mitglied im Bund Bildender Künstler.

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 20.09.2019

Eintritt frei

Donnerstag 24. Oktober, 19:30

Ausstellungseröffnung: Sonja Schumacher - Portrait jenseits der Fassade

Die Künstlerin Sonja Schumacher aus Ashausen zeigt Malerei in Acryl und Mischtechniken. In ihrem Anliegen, der Malerei zwischen Haut und Seele, findet sie einen unverwechselbaren Ausdruck, der die Betrachter findet und fesselt.

"Ich betrachte die Welt, in der wir leben und sehe auf das Miteinander. Im psychosozialen Gesellschaftsfeld sieht man unweigerlich auch auf das Verstörte und Irritierende. Was macht uns aus, hinter unserer Fassade, jenseits unseres gesellschaftlichen Verhaltenskodexes? Wir sind Schauspieler, die ihre Rolle früh erlernen und mit mehr oder weniger Erfolg spielen. Wir achten darauf, unsere gute Seite zu präsentieren und die weniger attraktive im Schatten zu lassen, und wir maskieren uns gern.
Diese Schattenseite ist es, die mich interessiert. Ich möchte  bloßlegen, nackt und sichtbar machen. Die Vielschichtigkeit der Gefühle, transparent und verletzlich - ein zarter Schatz. Die Augen als Fenster zur Seele betrachten, durch die alles ungefiltert transportiert wird, über die wir Kontakt aufnehmen. Die Haut als Grenze, Schutz und Hülle erkunden, als größtes sensibles Organ, das spricht, so vielschichtig und faszinierend ist und sich immer neu gestaltet." (Sonja Schumacher)

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 29.11.2019

Eintritt frei

Bild: Alltag I